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Sieben Pauls haben ihre Arbeit in Nepal aufgenommen

Paul ist kein netter junger Mann, sondern ein nettes relativ kleines Gerät zur Aufbereitung von Trinkwasser. Es wurde von der UNI Kassel für Katastrophenfälle entwickelt.


"Paul“ steht für "Portable Aqual Unit for Lifesaving". Mit Hilfe von Nanomembran-Filtern wird Wasser ohne Strom von Viren und Bakterien fast zu 100% gereinigt. Ohne großen Aufwand kann so Trinkwasser zur Verfügung gestellt werden. Bisher konnten sieben dieser Geräte nach Nepal gebracht werden. Dies ist der Arbeit der Mitglieder des Arbeiterbildungszentrums und der regen Spendentätigkeit vieler Menschen und Organisationen wie der "Rotfüchse" (Kinderorganisation des Jugendverbandes Rebell), dem „Rotarierclub“, der Universität Kassel, und vielen Einzelspendern zu verdanken. Dafür möchten wir uns hiermit bei allen Spender bedanken.

 

Seit 2009 hat das ABZ freundschaftliche Verbindungen zu fortschrittlichen und revolutionären Kräften in Nepal aufgenommen, um mit ihnen eine gemeinsame Bildungsarbeit im Interesse des Volkes zu entwickeln. Auf den in Nepal durchgeführten Seminaren und dem Erfahrungsaustausch der Frauen-, Volks-, Umwelt-, und Arbeiterbewegung, wurde immer häufiger die schlechte Trinkwasserversorgung in Nepal thematisiert. Vor allem in der Großstadt Kathmandu wurde durch die reaktionäre Herrschaft des Königs, kein Geld in die Wasserver- und -entsorgung gesteckt. Leider hat sich seit dem Sturz des Königs 2006 daran noch nicht viel geändert. Es ist für das nepalesische Volk nicht einfach mit einem ganzen System von Bürokratie und Korruption fertig zu werden. Den elementaren Lebensfragen und der Umweltpolitik wird entsprechend noch viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Es ist auch nicht einfach unseren Paul durch den Zoll zu bekommen. Zig Papiere und Auflagen müssen erfüllt und ausgefüllt werden, alles kostet enorm Zeit und Geld. Inzwischen gibt es in Kathmandu zu wenig Trinkwasser und die Brunnen sind umfassend verseucht. Die Flüsse im Tal führen kaum noch Wasser, der Grundwasserspiegel ist um 60 Meter gesunken und die Niederschläge reichen nicht mehr aus, um die Defizite auszugleichen. So muss Trinkwasser teuer in Plastikflaschen gekauft werden.

Durch die Initiative verschiedener ABZ-Mitglieder konnte Prof. Frechen der "Erfinder" des Wasserreinigungsgeräts der Universität Kassel gewonnen werden, "Paul" in Nepal vorzustellen und seine Wirkungsweise in einem Seminar zu präsentieren. Es löste Begeisterung aus, dass hierzu kein Strom erforderlich ist, da die Bevölkerung in Nepal auch durch stundenlange Stromsperren in ihrem Leben erheblich beeinträchtigt werden.

Insgesamt sieben "Pauls" konnten inzwischen durch Spenden nach Nepal gebracht werden. Mehrere Schulen, ein Kinderheim und eine Krankenstation verfügen mit Hilfe von "Paul" über sauberes Trinkwasser.

Die größte Spende erhielten wir von der Kinderorganisation "Rotfüchse" (Kinderorganisation in der Jugendorganisation der MLPD) die uns etwas über 3000 Euro überwiesen hat, um Pauls nach Nepal zu schicken. Bundesweit hatten sie ihre Spendensammlung mit einem Bildungsprogramm zum Trinkwasser verbunden. Sie hatten sich mit eigenen Experimenten mit der Wasserreinigung beschäftigt, aber auch kritisch Fragen gestellt, warum die Versorgung des Volkes so schlecht ist. Ein schönes eindrückliches Fotobuch haben sie unseren ABZ Mitgliedern, die die Pauls nach Nepal gebracht haben, für die Kinder dort mitgegeben. Sie wünschen sich einen Briefkontakt und Berichte der Kinder über den Nutzen vom Paul.

 

 

Es geht um Hilfe zur Selbsthilfe. Aus der Bergregion Simikot in Huma erreichte uns in der Zwischenzeit folgendes Mail von dem dortigen Kinderheim: "Durch Paul sind wir in der Lage sauberes und hygienisches Trinkwasser an die Kinder zu geben. Als Ergebnis ist keines der Kinder in 2013 krank geworden. Das ist eine wunderbare Unterstützung für uns". Gemachte Wasseranalysen konnten tatsächlich auch die umfassende Verbesserung der Trinkwasserqualität nachweisen.

 

Das „Projekt Paul“ ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie wir eine konkrete praktische internationalistische Zusammenarbeit auf gleicher Augenhöhe über weltanschauliche und Ländergrenzen verwirklichen. Wir wünschen uns, dass noch viel mehr Menschen, Organisationen und kritische Wissenschaftler ihr Wissen in den Dienst des nepalesischen Volkes stellen, um so einen Beitrag zum wirtschaftlichen und politisch unabhängigen Aufbau des Landes zu leisten. Gleichzeitig aber auch Schlüsse ziehen, für den gemeinsamen Kampf gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur.

Da sich die Technologie von "Paul" noch nicht in Nepal bauen lässt, würden wir uns über Anregungen, wie man billige, kleinere Einheiten zur Trinkwasseraufbereitung bauen kann, freuen. Denn unser Ziel ist es die Produktion dort zu entwickeln, statt einseitig durch Spenden fertige Geräte nach Nepal zu bringen.

 

Auch für diese Arbeit sind weiterhin noch viele Spenden notwendig.

Überweisung bitte mit Stichwort „Nepal“ an

Arbeiterbildungszentrum e.V.,

IBAN: DE68 4207 0024 0200250902 ,

BIC: DEUTDEDB420.

 

Herzlichsten Dank!!

Holger Vogt, Vorsitzender der ABZ


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