Angriffskrieg auf den Iran durch Israel und USA
Neue Qualität des imperialistischen Kriegs, Kampf um Weltfrieden herausgefordert
Die faschistische Trump-Regierung und das faschistisch-zionistische Regime in Israel zündeten die Lunte am Pulverfass Naher Osten. Denn dieser Krieg richtet sich gegen ein neuimperialistisches Land, den Iran.
Dieser ist wiederum der engste Verbündete der neuen Supermacht China sowie Russlands im heiß umkämpften Nahen Osten. Damit verschärft dieser Krieg die akute Weltkriegsgefahr erheblich.
Seit dem frühen Morgen überziehen Luftangriffe und Bomben der US- und der israelischen Streitkräfte zahlreiche Städte im Iran – völkerrechtswidrig! Erneut ein Funke, der einen Weltkrieg auslösen kann. Höchste Wachsamkeit ist das Gebot der Stunde!
Hier wird erstmals in der Nachkriegszeit durch den US-Imperialismus versucht, ein imperialistisches Land niederzuringen. Das ist eine neue Qualität der zwischenimperialistischen Widersprüche. Es geht um das Ziel eines Regime-Change. Schnell reagierte das faschistische Regime des Iran mit Raketenangriffen in sieben Ländern. Ein Flächenbrand mit Eigendynamik hat bereits begonnen.
Ob es zum Weltkrieg kommt, das hängt wesentlich von China und Russland ab. Letztendlich entscheidend sind die Arbeiterklasse und die breiten Massen der Welt und die Völker des Iran, wie die Sache weiter verläuft. Russland und China müssten entsprechend der Beistandsverpflichtungen aktiv werden. Das ist USA und Israel bewusst - und sie haben diese Gefahr in Kauf genommen. Ihr Ziel ist eine Neuordnung der Region mit Großisrael im Zentrum gegen den zunehmenden Einfluss von China.
Allein die Angriffe auf iranische Atomanlagen und auf das AKW bei Buschehr stellen eine akute Lebensgefahr für zehntausende Menschen dar. Bei einem Raketenangriff starben 24 Schülerinnen.
Das Atomabkommen ist mitnichten Ursache, sondern vielmehr Vorwand für die Kriegspläne der USA. Der omanische Vermittler Albusaidi beurteilte die indirekten Verhandlungen so: „Ein Friedensabkommen ist in Reichweite“. Und mitten in dieser Situation findet nun ein solcher Militärschlag statt!
Worum geht es dann?
Die offene Krise der Neuorganisation der internationalen Produktion hat sich verschärft und vertieft. Die USA müssen sich das Podest als Supermacht der Welt mittlerweile teilen mit China. Eine Vernichtungsschlacht findet vor unseren Augen statt. Trump ist alles zuzutrauen.
Ein entscheidender Faktor für den Kampf um die Weltherrschaft ist die Frage, wer den Zugriff auf die Rohstoffe hat. Es gibt eine regelrechte Renaissance für das fossile Öl und Gas. Statt sich von dieser Umwelt zerstörenden Energiequelle abzuwenden, führen die USA einen erbitterten Krieg, sich alle erdölreichen Gebiete der Welt unter den Nagel zu reißen.
Bundesregierung beruft Krisenstab ein
Die Bundesregierung hat sich klar auf die Seite der USA und Israels positioniert. Widersprüche berühren das Ziel des deutschen Imperialismus, selbst eine größere Rolle im Verteilungskampf um Rohstoffe und Einflussgebiete zu spielen.
Ein Wechsel von einem faschistischen Regime zum Statthalter der faschistischen USA oder Israels - das ist eine Alternative wie Pest und Cholera. Jetzt muss alles auf eine wirkliche Befreiung des Iran von jeder imperialistischen Einmischung gesetzt werden.
Komplizierte Situation für die Massen
Für die Massen ist eine komplizierte Situation eingetreten. Sie kämpfen sowohl gegen ihr Regime, das mit China und Russland verbunden ist, als auch gegen den Angriffskrieg der westlichen Imperialisten um den weltweiten Hauptkriegstreiber und konkreten Hauptaggressor USA und Israel. Es haben bereits in einigen Städten Demonstrationen begonnen. Dabei muss jetzt jede Spaltung überwunden werden, wenn pro USA oder pro Iran demonstriert wird. Die Bewegung für Freiheit und Demokratie, gegen Faschismus und Krieg mit der Perspektive des Sozialismus muss sich gegen alle Imperialisten wenden! Darüber muss die Bewusstseinsbildung und die marxistisch-leninistische Aufklärungsarbeit verstärkt werden.
Die Massen im Iran wollen diesen Krieg nicht
Ein Vertreter des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Iran: »Es ist ein Krieg imperialistischer Machtblöcke, da kann das Volk nur verlieren! Wir haben die Aufgabe, deutlich zu machen, dass das Volk den komplizierten Weg gehen muss, für die eigene Befreiung zu kämpfen.«
Unsere uneingeschränkte Solidarität gehört den iranischen Volksmassen
Weltweit formiert sich die Bewegung gegen Faschismus, Krieg und Ausbeutungsoffensive. Millionen gehen dafür auf die Straße. Diese Bewegung wird sich die Aufgabe stellen, den Freiheitskampf der iranischen Volksmassen, den Kampf der Arbeiterklasse als stabiles Rückgrat, der kämpferischen Frauen- und Jugendbewegung in den Strom des Kampfs gegen Imperialismus aufzunehmen. Es gilt jetzt überall auf der Welt marxistisch-leninistische Parteien, fortschrittliche Selbstorganisationen und die Einheitsfront gegen Faschismus, Krieg und Umweltzerstörung zu stärken.
- Die MLPD fordert die sofortige Beendigung des Krieges gegen den Iran durch die USA und die Regierung Israels!
- Sofortiger Stopp der Waffenlieferungen und Kooperation der deutschen Regierung für diesen Krieg!
- Abbruch aller diplomatischen Beziehungen zum Iran und der Geschäftemacherei der deutschen Monopole!
- Es gilt, dafür einzutreten, dass die verschiedenen Kämpfe der Völker Kurdistans, Palästinas, des Iran sich mehr und mehr zusammenschließen und einen gemeinsamen, einheitlichen Kampf führen! Die Stärkung der revolutionären Weltorganisation ICOR ist hier die richtige Adresse!
- Der Imperialismus ist nicht allmächtig. Auf Dauer kann kein Krieg gegen die Massen der Welt geführt werden.
- Die MLPD ruft dazu auf, morgen und in den nächsten Tagen fortschrittliche Demonstrationen zu unterstützen, die Bündnisarbeit dafür zu verstärken und die Montagsdemonstrationen am 2. März zu Kundgebungen gegen die akute Weltkriegsgefahr zu nutzen.
- Den Protest auf die Straße tragen! Demonstrieren und unmissverständlich die Stimme der Arbeiterklasse und der breiten Massen erheben! Keinen Fußbreit der imperialistischen Einmischung!
- Weder Mullah noch Schah!
Weitere Infos sowie Termine für Kundgebungen: